Finanzielle Erleichterung für Existenzgründer

Was sind die Schwierigkeiten für ein junges Unternehmen in der Gründungsphase?

Existenzgründer und Jungunternehmer haben häufig mit beträchtlichen finanziellen Stolpersteinen zu kämpfen. Denn damit das Business überhaupt auf die Beine gestellt und ins Leben gerufen werden kann, müssen die optimalen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Ihr müsst zum Beispiel erst einmal eine geeignete Räumlichkeit finden. Die kostet Geld. Auch die Ausstattung mit Büromaterialien sowie weiterem Interieur ist eine echte Belastung für Neustarter. Wie gut ist es da zu wissen, dass es für erfolgsorientierte, kostenbewusste Gründer die Möglichkeit gibt, zu attraktiven Konditionen moderne Büroräume anzumieten. Auf diese Weise spart ihr viel Geld und könnt euren Kunden dennoch einladende Geschäftsräume präsentieren. Das schafft Vertrauen!

Existengründer Kredit

Nicht nur in der ersten Phase der Gründung, sondern auch darüber hinaus muss Geld für den Wareneinsatz bereit gestellt werden. Denn wie sonst sollte es euch gelingen, Umsätze zu generieren? Selbstverständlich müssen unbedingt auch Werbekampagnen durchgeführt werden, denn nur so werden potenzielle Kunden auf euch aufmerksam. Wer Mitarbeiter einstellen will, muss ebenfalls tief in die eigene Tasche greifen. Und so rieseln die Euros durch die Finger. Und zwar noch bevor das neue Geschäft überhaupt eröffnet worden ist.

Finanzielle Problemstellungen für potenzielle Kreditnehmer

Die klassische Variante der Geldbeschaffung für Existenzgründer ist sicherlich der Kredit. Wer entsprechende Sicherheiten vorweisen kann, wird in den meisten Fällen von interessanten Konditionen profitieren. Was aber ist zu tun, wenn ihr gerade nicht über adäquate Rücklagen bzw. Sicherheiten verfügt? Dann wird es meist auch mit dem Darlehen nichts. Oder ihr müsst zusätzliche Gebühren in Kauf nehmen und zahlt daher am Ende drauf. Wer will das schon? Ein bekanntes Problem in dieser Hinsicht ist übrigens, dass nicht jeder Kreditnehmer eine vollumfängliche Beratung erhält und damit am Ende vielleicht noch in eine finanzielle Schieflage gerät. Zum Beispiel aufgrund einer zu kurzen Laufzeit, durch zu hohe Zinsen oder andere verbraucherunfreundliche Vereinbarungen. Gesetzt den Fall, dass die Banken – aus welchen Gründen auch immer – keinen Kredit gewähren, neigt der eine oder andere Existenzgründer dazu, auf einen schufafreien Kredit zu setzen. Dabei ist gerade hier eine besondere Vorsicht geboten. Die mitunter viel zu hohen Zinsen und Kreditgebühren können – je nach angeforderter Kreditsumme – sogar existenzbedrohlich sein!

Bei der Hausbank des Vertrauens, aber auch modernen Business-Zentren sowie im Rahmen eines Existenzgründerseminars erfahrt ihr eine ganze Menge über die Vor- und Nachteile von Krediten sowie auch über andere Geldquellen. Welche das sind und welche Vorteile sie bieten? Das erfahrt ihr jetzt:

Crowdfunding

Crowdfunding ist heute ein gängiges Schlagwort, wenn es darum geht, attraktive Geldquellen zu generieren, um ein Business zu gründen. Was früher vornehmlich dazu genutzt wurde, um Spenden für wohltätige Zwecke zu generieren, funktioniert heute sehr gut auch für alle, die etwas Großes vorhaben. Unternehmensgründer sind deshalb durchaus gut beraten, es mal mit Crowdfunding zu versuchen und ihre Projekte auf den entsprechenden Portalen bekanntzumachen. Je mehr Leute ihr dadurch erreicht, desto mehr erklären sich mit etwas Glück dafür bereit, in euch bzw. euer Unternehmen zu investieren.

Mikrokredite

Ein Mikrokredit vereint gleich zwei Vorteile in sich: Es handelt sich dabei um einen herkömmlichen Kredit und zählt damit in gewisser Weise zu den Klassikern, wenn es um Geldquellen für Existenzgründer geht. Die finanziellen Gebühren dafür sind ausgesprochen niedrig. Andererseits solltet ihr aber auch berücksichtigen, dass so ein Mikrokredit nur gewährt wird, wenn ihr mit eurem Business bestimmte Voraussetzungen erfüllt.

Business-Angels bzw. private Geldgeber

Es gibt tatsächlich Menschen, die in ihrem sozialen Umfeld mit Personen zu tun haben, die sich so sehr für das neu zu gründende Unternehmen begeistern, dass sie es gleich mit ein paar tausend Euro subventionieren. Sicherlich kommt Derartiges nur selten vor, aber Fakt ist auch, dass es nicht gänzlich ausgeschlossen ist. Was diesbezüglich ebenso interessant ist, sind die neuen Online-Portale, bei denen sich private Geldgeber dazu entschließen, gegen einen bestimmten Zinssatz Geld zu geben und damit euer Geschäft zu unterstützen. Wichtig ist hierbei vor allem, dass ihr das Business ansprechend beschreibt, sodass sich möglichst viele Menschen angesprochen fühlen, zu investieren.

Werbeplattformen

Werbung machen – das ist absolut elementar, um euer Business von Anfang an auf solide Beine zu stellen. Mittlerweile gibt es im Internet spezielle Werbeportale, bei denen ihr Werbepakete für relativ kleines Geld käuflich erwerben könnt. Damit macht ihr euer Business einem breiten Publikum bekannt. Und der Clou an der Sache ist, dass besagte Portale für diese Werbung sogar Provisionen ausschütten, die ihr euch entweder auszahlen lassen könnt. Oder ihr kauft von dieser Provision neue Werbepakete, um noch mehr Werbung zu machen. Je mehr Werbepakete ihr kauft, desto höher natürlich eure Provisionseinkünfte! Ihr schlagt folglich zwei Fliegen mit einer Klappe: Internet-User werden auf euer Geschäft aufmerksam und werden dadurch vielleicht sogar zu zahlenden Kunden. Die Provisionen durch die Werberückvergütungen bieten euch ein höchst vielversprechendes Finanzpolster.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Coole Tipps. Insbesondere bei den Mikrokrediten juckt es auch mich in den Fingern. 🙂 Aber ich bevorzuge ein organisches Wachstum, also aus dem Cashflow. Was wäre denn ein Beispiel für eine Werbeplattform? Das würde mich tatsächlich mal interessieren!

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