Tipps für modernes Personalrecruiting und niedrigere Personalkosten

Du hast ein Start-up gegründet und nun geht es daran, die ersten Mitarbeiter einzustellen? In diesem Artikel erfährst du von mir, wie du bei der Mitarbeitersuche am besten vorgehst und an welchen Stellen du Personalkosten einsparen kannst.

Was bedeutet Personalrecruiting?

Beim Personalrecruiting geht es darum,Finanztipps Selbstständige das Unternehmen abhängig vom Personalbedarf mit Arbeitskräften zu besetzen. Im Deutschen spricht man auch von Personalbeschaffung. Zunächst geht es darum, zu identifizieren, in welchen Abteilungen Personalbedarf besteht, dann wird dieser geplant und anschließend gelöst.

Typische Aufgabe eines Personalrecruiters

Erstelle ein Anforderungsprofil

Ein Anforderungsprofil ist eine Liste an Anforderungen an den Bewerber. Dabei musst du dir erst darüber im Klaren sein, was dein Unternehmen braucht. Darauf aufbauend kannst du dir überlegen, welche Fähigkeiten und Eigenschaften der Bewerber mitbringen sollte. Ein guter Recruiter sollte sich auch Gedanken machen, welcher Persönlichkeitstyp am besten ins Team passt.

Veröffentliche eine Stellenausschreibung

Aus dem Anforderungsprofil erstellst du im nächsten Schritt ein Stellenprofil. Als Recruiter ist es deine Aufgabe, die gesuchte Stelle auszuschreiben. Inzwischen werden die meisten Stellen online, entweder auf Stellenportalen oder Plattformen wie LinkedIn, XING, Facebook und Google Jobs, veröffentlicht.

Lade geeignete Kandidaten zu einem Job-Interview ein

Während der Bewerber früher zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen wurde, kannst du neben dem persönlichen Face-to-face-Interview nun auch Video- oder Telefoninterviews führen. Überlege dir vorab, welche Fragen du im Bewerbungsgespräch stellen möchtest, um den Bewerber zu analysieren.

Treffe eine Auswahl

Nach dem Bewerbungsgespräch kannst du die unterschiedlichen Bewerber anhand von Bewertungsbögen nach ihrer Eignung und ihren Qualifikationen einstufen. Hier spielt Objektivität genauso eine Rolle wie der persönliche Eindruck, den du von den Kandidaten erhältst.

Mitarbeiter finden

Estelle einen Arbeitsvertrag

Wie der Vertrag letztendlich gestaltet sein soll, erfolgt immer in Absprache mit dem Bewerber sowie den Abteilungsleitern. Ist der Recruiter nicht gleichzeitig auch der Geschäftsführer der Firma, muss er sich bei einem Arbeitsvertrag natürlich an gewisse Vorgaben halten.

Tipps, durch welche Maßnahmen du Personal finden kannst:

  • durch Stellenanzeigen in Jobportalen (Online und Print)
  • dank Stellenanzeigen innerhalb des Betriebes
  • mithilfe einer eigenen Karrierewebseite deines Unternehmens
  • durch „Social Recruiting“: Soziale Medien für Stellenanzeigen nutzen
  • auf Messen und Events
  • mithilfe eines internen Newsletters
  • durch Mitarbeiterempfehlungen

Mitarbeiterkosten

Unterscheid zwischen Personal- und Lohnkosten

Häufig passiert der Fehler, die Personalkosten mit den Lohnkosten zu verwechseln. Dabei ist der Unterschied enorm. Während mit Lohnkosten lediglich der Nettolohn gemeint ist, bezeichnen die Personalkosten alle Kosten, die anfallen, wenn ein Mitarbeiter eingestellt wird. Gemeint sind zum Beispiel die Sozialversicherungsbeiträge, aber auch Kosten, die durch Mitarbeiterfluktuation entstehen. Ebenso fallen Kosten, die das Unternehmen für Jobinserate oder Abfindungen aufwendet, unter Personalkosten.

Personalkosten einsparen

Wie du siehst, ist es nicht wirtschaftlich für ein Unternehmen, nur mit den Lohnkosten zu rechnen. Es gibt jedoch Möglichkeiten, um bei den Personalkosten zu sparen. Die folgende Auflistung stellt eine Übersicht über mögliche Sparmaßnahmen dar:

  • Gleiche Überstunden durch Freizeit aus, anstatt diese auszuzahlen.
  • Teilzeitkräfte können sich einen Arbeitsplatz teilen (auf diese Weise sparst du dir die Mehrfachanschaffung von Computern).
  • Frage deine Angestellten, ob du an ihrem Arbeitsplatz etwas verbessern kannst, um ihre Fehlzeiten zu minimieren (z.B. bessere Lichtverhältnisse, weniger Lärmbelästigung etc.).
  • Biete deinen Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten an. Oft sind sie dadurch produktiver, da sie ihrem Tagesrhythmus entsprechend arbeiten können.
  • Lagere Arbeit aus.


Verschiedene Mitarbeitertypen als Alternative zum Festangestellten

Vor allem für ein frisches Start-up ist es nicht immer rentabel, ausschließlich Mitarbeiter in Festanstellung zu beschäftigen. Alternativ zur Festanstellung gibt es folgende Beschäftigungsformen:

  • Zeitarbeiter
  • Freie Mitarbeiter (Freelancer)
  • Minijobber
  • Werkstudenten
  • Kurzfristiger Beschäftigter
  • Beschäftigter Rentner
  • Auszubildender
  • Praktikant

Am besten du informierst dich als Arbeitgeber erst einmal über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Beschäftigungsarten. Je mehr unterschiedliche Mitarbeitertypen du beschäftigst, desto schwieriger wird die Lohn- und Gehaltsabrechnung. Zeit sparen kannst du, indem du mit einer Software arbeitest, die dir die Lohnabrechnung in wenigen Minuten erstellt.

Wusstest du?

dass du als Arbeitgeber einen Eingliederungszuschuss der Agentur für Arbeit erhältst, wenn du einen Mitarbeiter einstellst, der vorher längere Zeit arbeitslos war?

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