Die eigene Bildung als Geldanlage

Die Auswahl an Geldanlage ist sehr groß und vielfältig. Hier als normaler Sparer sofort die richtige Entscheidung zu treffen, fällt gar nicht so leicht. Schon gar nicht, wenn man sich bisher nur wenig mit diesem Thema befasst hat. Und selbst in einem Beratungsgespräch bei der eigenen Bank dürften nach 20 bis 30 Minuten bei vielen Verbrauchern der Kopf qualmen.

Früher war es da deutlich leichter. Da sich mit Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeld annehmbare Zinsen erwirtschaften ließen und die Funktionsweise hinter diesen Anlagen verständlich war, konnte man sich als konventioneller Anleger ganz einfach dafür entscheiden. Um heutzutage ein annehmbares Ergebnis zu erzielen, müssen komplexere Finanzprodukte her und die bedürfen Erklärungsbedarf.

Muss es immer eine Geldanlage sein?

Einen Teil seines Geldes in Anlagen zu investieren ist immer sehr zu empfehlen. Aber es gibt noch zahlreiche Alternativen, über die es sich nachzudenken lohnt und einer dieser ist die eigene Bildung. Sein Geld in Wissen zu investieren mag im ersten Moment etwas unkonventionell klingen, da nicht sofort offensichtlich ist, wie daraus eine Rendite erzielt werden kann, denkt man jedoch etwas genauer darüber nach, so bieten sich hierbei viele mögliche Chancen.

Welche Chancen ergeben sich daraus?

In beruflicher Hinsicht wäre es möglich, sich auf freiwilliger Basis weiterzuqualifizieren. Dadurch erhöht sich automatisch der Wert der eigenen Arbeitskraft, wo wiederum ein höherer Verdienst auf lange Sicht denkbar wäre. Wenn nicht, dann bieten sich Chancen bei anderen Unternehmen, die genau nach deiner Qualifikation suchen und mehr zahlen.

Geld anlegen Wissen

Eine weitere Chance bietet sich auf jeden Fall auch beim Erlernen einer Fremdsprache. Stellt euch vor, ihr könntet in eurem Lieblingsurlaubsland euch plötzlich mit den Einheimischen unterhalten und dabei vielleicht sogar neue Kontakte aufbauen. Für euren Job kann eine Fremdsprache ebenfalls wieder einen Vorteil haben.

Auch im Bereich der persönlichen Finanzen gibt es hierbei viel Potenzial. Bücher, Onlinekurse oder Seminare können dabei helfen, die eigene finanzielle Situation zu verbessern und mehr über das wichtige Thema ,,Geld‘‘zu erfahren.

Nicht außer Acht zu lassen sind die eigenen Hobbys. Überlegt doch einmal, welches Hobby es bei euch geben könnte, wo es sich lohnen würde, sich in dieser Richtung weiterzubilden. Mitunter lässt sich daraus nebenberuflich ein zusätzliches Einkommen erzielen und später sogar hauptberuflich.

Wie kann ich das Geld in meine Bildung investieren?

Wege hierfür gibt es mehr als genügend. Wie bereits gerade schon erwähnt, wären Bücher, Onlinekurse oder Seminare eine Möglichkeit der Weiterbildung. Aber auch Fernstudiengänge sowie Volks- und Hochschulen bieten eine breite Auswahl an.

Ich kann mich zum Lernen nicht motivieren, was tun?

Diese Frage ist sehr berechtigt und die Ursache für diese Demotivation liegt meiner Meinung nach in unserem Schulsystem. Es wurde uns Wissen vermittelt (mussten es lernen) von denen wir als Erwachsene heutzutage kaum Gebrauch machen oder sogar gar nicht mehr. Gleichzeitig wurden wir als Schüler für Fehler in Form von schlechten Noten bestraft und heute sieht es in unseren Schulen nicht viel anders aus.

Diese beiden Punkte können zu negativen Glaubenssätzen in Bezug zum Lernen führen und es verwundert daher nicht, wenn viele Erwachsene kaum etwas für ihre eigene Bildung tun wollen (soll an dieser Stelle keine Beleidigung sein), wenn aufgrund der gemachten Erfahrung die Motivation fehlt. Nur wie erhält man die Motivation zurück?

Stellt euch einfach folgende Frage: Was interessiert mich?

Anders als in der Schulzeit wird euch der Lehrstoff nicht aufgezwungen, sondern ihr könnt frei entscheiden, was ihr lernen möchtet. Ein zusätzlicher Antrieb kann entstehen, wenn ihr euch auch über die möglichen Vorteile einige Gedanken macht und plötzlich werdet ihr merken, dass das freiwillige Lernen viel Freude machen kann.

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