Wenn der Job zur Belastung wird

Ein Job ist nicht nur zum Geld verdienen da, er sollte für den Angestellten auch immer eine gewisse Genugtuung sein. So das die derzeitig ausgeübte Tätigkeit auch Freude machen sollte und das ganze nicht zu einem täglichen Müßiggang wird. Leider ist letzteres bei immer mehr Angestellten der Fall, der Job wird nur als Mittel zum Zweck gesehen, also um die monatlichen Kosten und Bedürfnisse (Miete, Auto, Essen, Trinken, Shopping, usw.) abzudecken.

Zum einen ist dies auch ganz logisch. Möchte ich Geld ausgeben, dann muss ich erst welches verdienen.

Doch wie weit sollte diese Logik gehen, besonders dann, wenn der Job anfängt keine Freude mehr zu bereiten und man diese wirklich nur wegen des Geld verdienen ausübt. Natürlich hat jeder auf der Arbeit mal einen schlechten Tag, vielleicht auch mal eine schlechte Arbeitswoche, alles geht scheinbar schief und der Chef ist nur noch am meckern, das ganze geht jedoch wieder vorüber und alles läuft wieder in geordneten Bahnen ab.

Gib es Anzeichen wenn ein Job zur Belastung werden kann ?

Ja diese gibt es, diese fangen in der Regel erst sehr klein an und werden über einen längeren Zeitraum immer größer. Am Anfang sind diese noch recht harmlos, im Laufe der Zeit können sich jedoch daraus ernsthafte psychische und körperliche Symptome entwickeln.

Der Arbeitstag vergeht sehr sehr langsam

Jeder hat dies schon einmal erlebt, kaum hat man erfolgreich seinen wohlverdienten Urlaub angetreten, ist dieser auch schon wieder vorbei. Macht uns etwas Spaß und Freude nehmen wir die Wahrnehmung der Zeit anders wahr, als wenn uns etwas weniger oder gar keinen Spaß macht. Obwohl die Zeit physikalisch immer gleich schnell vergeht, scheint die Zeit in solchen Situationen scheinbar gar nicht zu vergehen.

So verhält es sich auch mit der Arbeit. Hat man ständig das Gefühl, das der Arbeitstag überhaupt nicht zu Ende geht, dann kann dies Anzeichen dafür sein, das der derzeitig ausgeübte Beruf zu einer echten Belastung wird.

Die Rede ist hier von einem längeren Zeitraum. Wie oben schon erwähnt, gibt es Tage die vergehen schneller und andere weniger schnell. Ist dies jedoch eine Dauerzustand über Monate oder sogar Jahre, dann kann etwas nicht stimmen.

Endlich wieder ein Arbeitstag vorbei, bald ist zum Glück Wochenende.

Denkt man nur noch von Wochenende zu Wochenende, ist dies Anzeichen dafür, das der derzeitige Beruf allmählich zu einer reinen Tätigkeit des Geld verdienen wird. Der Job wird sogar als Störquelle zwischen den Wochenenden gesehen. Ständige Erwähnungen wie endlich ist Bergfest(Mittwoch), der kleine Freitag (Donnerstag), erwähnt Jeder gerne mal aus Spaß, wird dies jedoch zu einer dauernden Denkweise, sind die zusätzliche Anzeichen.

Kopfschmerzen, Magenprobleme und Konzentrationsstörungen

Sobald diese Symptome auftreten, sollte ich die Notbremse ziehen und meine bisherige beruflichen Situation überdenken. Solche Anzeichen können unterschiedlich auftauchen. So kann man Magenkrämpfe bekommen, sobald man an die Arbeit denkt, während der Arbeitszeit kommt es zu ständigen Konzentrationsstörungen, gleichzeitig wird man schusselig und die Arbeit wird zu einem wahren Martyrium.

Fazit: Aus diesen ganzen Symptomen und Anzeichen kann ich als Arbeitnehmer ableiten, ober der Beruf einen selbst die Erfüllung verspricht, die man von diesen einmal erwartet hat. Das wichtigste dabei ist, sich ruhig einmal hinzusetzen (am besten ganz alleine) und über die ganze verfahrene Situationen intensiv nachzudenken.

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