Welchen Online Broker soll ich nehmen?

Die Auswahl an Online Broker ist inzwischen sehr groß, als Anfänger sollte man sich daher etwas Zeit lassen, denn nicht jeder Broker passt zu jedem Anleger. Allerdings muss ich hier auch erwähnen, dass dieses großes Angebot an Online-Broker aus sehr positiv ist, so kann jeder von uns den Schritt in die Börsenwelt wagen, was früher nicht so einfach möglich war. Auch ich habe mir bei der Auswahl meines Brokers viel Zeit gelassen, nachfolgend habe ich meine Kriterien aufgeführt, die nach meiner Meinung für uns als Kleinanleger sehr wichtig sein sollten.

Die Gebühren für den Online Broker

Die Gebühren sind ein wichtiger Faktor, der nicht unterschätzt werden sollte, besonders dann, wenn ihr Gewinne in kurzen Abständen mit euren Aktien & CoOnline Broker erzielen wollt. Kaufe ich am Anfang des Monats ein Aktienpaket eines Autobauers für 1000 Euro und verkaufe dieses wieder binnen 14 Tage für 1200 Euro, so hätte ich rein theoretisch einen Gewinn von 200 Euro erzielt.

Jetzt müssen wir jedoch die Gebühren für den Online Broker abziehen und somit verringert sich auch der Gewinn. Je höher also die Trading-Gebühren, desto niedriger ist mein Ertrag.

Wichtig ist zu wissen, dass beispielsweise beim Kauf einer Aktie und beim Verkauf Gebühren anfallen. Die Gebühren beim Xetra-Handel belaufen sich derzeit durchschnittlich bei ca. 5 bis 10 Euro pro Trade, die Kosten für den Außerbörslichen-Handel bewegen sich im gleichen Preissegment. Etwas teurer wird der US-Handel, hier liegen die Preise je nach Anbieter zwischen 20 und 30 Euro pro Order. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Gebühren rein für das Depot, doch die meisten Onlinebroker bieten diese inzwischen kostenlos. Wobei man hier aber unterscheiden muss, so gibt es die reinen Online-Broker und es gibt Depots von den Banken, hier gibt es oftmals noch ein Girokonto dazu und da müsst ihr aufpassen, dieses sollte ebenfalls kostenlos sein.

Der folgende Vergleichsrechner kann euch dabei als Unterstützung dienen:

Die Bedienbarkeit des Online Broker

Auch dieser Punkt sollte nicht außer Acht gelassen werden. Grundsätzlich sollte sich ein Online-Broker gut von der Programmoberfläche her bedienen lassen. So sollte die Seite sehr übersichtlich sein, sich auf allen Internet-Browsern bedienen lassen, es keine Ladezeitprobleme geben und es zu keinen Störungen bei der Ausführung einer Order geben.

Wertpapiere, Börse und Trader-Software

Was wäre ein Onlinebroker ohne die Handelsmöglichkeiten. Ein guter Broker bietet seinen Kunden verschiedene Handelsplätze an, dies sind die Elektronischen Börsen wie Xetra, Euwax oder Nasdaq, aber auch die klassischen Börsen wie Frankfurt, München, Stuttgart oder Hamburg.

Des weiteren sollten auch die gängigsten Wertpapiere aus dem DAX, MDAX, SDAX oder des Dow Jones handelbar sein. Zusätzlich sollte der Kauf und Verkauf ohne Probleme von statten gehen, hier darf es zu keinerlei Schwierigkeiten und Verzögerungen kommen. Viele Online-Broker bieten zusätzlich diverse Software für den Handel an, hier lohnt es sich Erfahrungsberichte von anderen Tradern einzuholen.

Die Hilfe und der Kundenservice des Onlinebroker

Es treten immer mal wieder Fragen auf, jeder gute Online-Broker verfügt über einen extra Hilfebereich (FAQ, usw.), wo man als Kunde oftmals schon eine passende Antwort bekommt. Aber auch der Kundenservice ist sehr wichtig, besonders dann, wenn es zu Problemen kommt. Hier sollte eine Kundenbetreuung an Werktagen zur Verfügung stehen.

Seriosität und Professionalität sind sehr wichtig

Hier treffen alle oben genannten Punkte zusammen, wer Zweifel an einem Onlinebroker hat, der sollte sich noch besser über diesen informieren, gegebenenfalls Erfahrungsberichte von anderen Kunden durchlesen.

Fazit: Die Auswahl an Online Brokern ist vielfältig und deshalb solltet ihr euch bei der Wahl Zeit lassen.

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