Warum die meisten Diäten nicht funktionieren

Hallo liebe Leser,

die Weihnachtszeit ist vorbei und viele von uns haben über die Feiertage wieder einmal ein paar Kilo mehr angesammelt. Das Jahr ist noch jung und natürlich sind auch die guten Vorsätze für dieses Jahr voll in der Planungsphase. Wie könnte es anders sein, stehen Diäten ganz oben auf der Prioritätenliste.

Zum Glück wird uns dabei mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Hierzu braucht man sich nur einmal in eine gut sortierte Bücherhandlung zu begeben. Oftmals haben diese sogar ein ganzes Bücherregal nur mit Diäten parat.

Stehen wir vor diesem Regal, werden wir von der Vielzahl an Diätratgebern fast erschlagen. Für jede Gemütslage scheint es die passende Diät zu geben. Ob Abnehmen nach Punkten, die Power-Eiweiß-Diät, die trink dich fit Diät und was es sonst noch alles gibt, wird man hier finden.

Voller Tatendrang greifen wir zu einem Diätratgeber der am besten nach unserer Meinung zu uns passt.

Die ersten Wochen funktionieren die meisten Diäten auch wunderbar, wir nehmen mit Erfolg sogar deutlich 3 bis 4 Kilo ab, empfehlen diese sogar an Freunde und Verwandte weiter und sind dabei auch noch der Meinung, das diese Diät die einzige wahre ist.

Doch irgendwann kommt der Punkt, wo alles aus dem Ruder läuft. Wir fangen hier und dort an die Diät-Vorsätze zu missachten.

Frei unter dem Motto: Heute gönne ich mir mal was, ich darf mich ja auch mal belohnen.

Wie sich der ein oder andere vielleicht schon denken kann, bleibt dies in der Regel kein Einzelfall und der Jojo-Effekt lässt auch nicht lange auf sich warten.

Woran liegt es das die meisten Diäten nicht funktionieren ?

Zu aller erst sei hier der plötzliche Abbruch der Essgewohnheiten erwähnt. Voller Euphorie setzen wir den Diätratgeber in die Tat um. In der Regel bedeutet dies, eine erhebliche Verringerung der Energiezufuhr und das ganze von heute auf morgen. Das ganze ist gefährlicher als man glaubt. Viele Diäten verlangen nur noch bestimmte Lebensmittel zu essen, auf viele andere sollte man während dieser Zeit gänzlich verzichten. Das Ergebnis ist oftmals eine zu einseitige Ernährung.

Die ersten Folgen können Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, eine anfällige Haut und Herzprobleme sein

Durch unsere angehäuften Fettpolster kann der Körper dies für eine kurze Zeit sehr gut kompensieren. Darum funktionieren viele Diäten in der Anfangszeit sehr gut.

Ein weiterer Grund ist der Stress in unserem Alltag. In Stresssituationen benötigt unser Körper mehr Energie als im Ruhezustand. Habe ich meinen Körper durch die falsche Diät bereits ausgelaugt, kann das dem ganzen Organismus schaden.

Um trotzdem eine Energiezufuhr zu gewährleisten, zieht der Körper diese aus der Muskulatur ab. Darum nehmen viele Leute bei einer Diät an Gewicht ab, häufig bleiben die Fettpolster zu großen Teilen erhalten, lediglich die Muskulatur baut immer mehr ab.

Fazit: Es mag die ein oder andere Diät geben, mit der sich ohne Probleme das gewünschte Wunschgewicht erreichen lässt. Dennoch sollte man sich über eine anvisierte Diät genauestens informieren, gegebenenfalls Erfahrungsberichte im Internet aufsuchen. Wer ein deutliches Übergewicht hat, der sollte sich von seinem Hausarzt erst einmal beraten lassen.

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo liebe Leute, Abnehmen, ist ja das grosse Thema besonders auch für Diabetiker.
    Ich möchte hier meinen Beitrag leisten, wie ich dieses Thema, auch als Diabetiker angehen kann.
    Gut ESSEN & TRINKEN — auch bei Diabetes2 ?

    1. KOHLEHYDRATE

    Grundsätzlich gilt, wer Diabetes Typ 2 hat und eine konventionelle Insulintherapie durchführt, muss nicht auf gutes Essen verzichten und auf strenge Diäten besonders achten.
    Diese Tabus sind vorbei.

    Darf ich ein kleines Geheimnis ausplaudern. Die moderne Diabetestherapie macht es möglich in Maßen alles essen zu dürfen. Dabei kommt es auf die richtige Mischung von Kohlehydraten, Fett und Eiweiß an.

    Was sind Kohlehydrate
    Ein wichtiger Baustein für die Ernährung bei Diabetiker sind die Kohlenhydrate. Sie sind in ihrer einfachsten Form aus einem Zuckerbaustein, Traubenzucker (Glukose). Darauf bauen sich alle weiteren vom Menschen verwertbare Kohlenhydrate auf.
    Ein weiteres wichtiges Kohlenhydrat unserer Nahrung ist die Stärke. Sie ist ein Vielfachzucker in dem Glukosebausteine verbunden sind.

    Wichtig zu wissen für den Diabetiker. Der Körper nimmt nur Einfachzucker über den Verdauungstrakt in die Blutbahn auf.

    Kohlehydrate sind enthalten in :
    - Brot und Getreideprodukten
    - Körnern und Mehl
    - Reis
    - Kartoffeln & Kartoffelerzeugnissen
    - Zuckerhaltige Lebensmittel allgem.
    - Obst, Gemüse
    - Milchprodukte

    Energie spendend, gute Erfahrung für Blutzucker und Figur sind:
    >>> Natürlich Vollkornbrot und damit verbunden Vollkornnudeln
    und –teigwaren.
    >>> Vollkornreis
    >>> Kartoffeln, möglichst gekocht
    >>> Obst und Gemüse
    >>> Hülsenfrüchte ( Linsen und Erbsen )

    Eingeschränkt möglich:
    >>> weißer, geschäter Reis
    >>> Toast, Weißbrot
    >>> verarbeitete Kartoffelprodukte
    (Kartoffelbrei, Pommes, gebackene Kartoffel)
    >>> Cornflakes

    Energie raubend, achte darauf:
    >>> Haushaltszucker, Honig
    >>> Kartoffelchips, Popcorn
    >>> Süße Brotaufstriche
    >>> Schokolade Süßigkeiten

    Dazu ist noch zu sagen, dass ich nicht von einem Zuckerverbot gesprochen habe. Nach meiner Erfahrung ist das Zuckerverbot in der Diabetesbehandlung ein Irrtum.

    2. Die Fette

    Im höchsten Maße trägt Fett zur Entstehung von Übergewicht bei. Dabei ist es ganz egal, ob das Fett aus Kartoffel, Brot, Kuchen oder Diätmargarine kommt. Entscheidend sind die Kalorien, die ich zu mir nehme.
    Andererseits sollte ein drittel des täglichen Energiebedarfs über die Aufnahme von Fett gedeckt werden.
    Fett ist nun mal ein lebenswichtiger Energiespender aber auch sehr kalorienreich, wie kein anderer Nährstoff.
    Was ist zu tun, für Diabetiker darf es nicht zum Problem werden. Also bei Fetten wollen wir ganz genau hinschauen, welche Nahrung wir bevorzugt zu uns nehmen und wo wir sparen können.

    Günstige Nahrungsmittel:
    >>> mit sogenannten ungesättigten Fettsäuren.
    Sie kommen hauptsächlich in Produkten mit
    Pflanzlichen Fetten vor.
    (z.B. Getreidekeime, Nüsse, Avocados und Fischöl)
    Sie senken den Blutfettspiegel

    Meine Empfehlung: Wenn Fett, dann diese Produkte.

    Ungünstig Nahrungsmittel:
    >>> die sogenannten gesättigten Fettsäuren
    Sie stecken in den tierischen Fetten, wie:
    Butter, Milch, Milchprodukten, Wurst, Fleisch.
    Sie erhöhen den Blutfettspiegel.

    Meine Empfehlung: der tägliche Nahrungsanteil sollte nicht mehr als 10% sein.

    Vermeidende Nahrungsmittel:
    >>> Sie stecken vor allem im Kuchen, Keksen, in Backmargarinen,
    Kartoffelchips, Pommes frites.
    Sie erhöhen den schädlichen Blutfettspiegel und sind häufige
    Auslöser von Herz- und Kreislauferkrankungen.

    Natürlich wollen wir jetzt nicht mühsam den Gehalt der Lebensmittel an verschiedenen Fettarten ausrechnen.
    Wie gehen mit den Fetten sparsam um, das reicht immer für den täglichen Bedarf.
    Wir ziehen uns flüssige Fette vor
    Wir schneiden die Fettränder von Wurst und Fleisch ab.
    Schöpfen die Fettschicht von Suppen und Saucen vor dem Genießen ab.
    Bewusst genießen heißt auch mal eine Ausnahme machen und sich was Richtiges gönnen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

    Wie geht ihr mit Fetten um, sagt eure Meinung und Gewohnheiten,
    unten ist genügend Platz dafür.

    Alles Gute und wie immer,
    Gottes Segen
    Dietmar Graupner

    Hier meine Seite: http://www.dietmargraupner.com

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