Stress kostet Geld

Am besten, man hat überhaupt kein Stress. Allerdings lässt sich dieser nicht immer vermeiden und jeder von uns hat irgendwann einmal Stress. Häuft sich dieser oder ist ständig vorhanden, so kostet der Stress – je länger dieser anhält – immer mehr Geld.

Bekämpfung der Stresssymptome kostet Geld

Stress macht sich in vielerlei Hinsicht bemerkbar. Tritt der Stress nur kurzzeitig auf wie beispielsweise Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen, so lassen sich diese Symptome mit Energy-Drinks, Kaffee oder ähnlichem bekämpfen. Wird der Stress allerdings zu einem Dauerthema, so kostet die Stresslinderung immer mehr Geld. Eventuell kommen sogar noch weitere Symptome wie Einschlafstörungen, Probleme mit der Verdauung, Kraftlosigkeit oder ähnlichem hinzu. Folglich holt man sich zu deren Linderung Medikamente aus der Apotheke und diverse Aufputschmittel. Und spätestens hier sollte man sich fragen, ob die derzeitige Situation es wirklich wert ist, dass man sich seinem Körper auf Dauer solcher Belastungen aussetzt. Wie sieht es bei den Ausgaben aus? Nehmen wir als Beispiel die Energiedrinks. Wenn ich jeden Tag sechs Dosen benötige – jede Dose kostet 1 Euro – so macht dies ein Tagesverbrauch von 6 Euro, dies macht bei 20 Arbeitstagen satte 120 €, im Jahr belaufen sich die Ausgaben auf 1440 €. Jetzt brauchen wir uns nur einmal vorzustellen, wie es bei den anderen Aufputschmitteln aussieht.

Stress kostet Geld

Gesundheitliche Folgen durch Stress kosten richtig Geld

Negativer Stress macht auf Dauer krank. Mit dieser Aussage können die meisten sicherlich von euch etwas anfangen. Das tückische am negativen Stress ist, dass sich dieser mitunter nicht sofort bemerkbar macht und der Körper über einen sehr langen Zeitraum dieser Belastung standhalten kann. Allerdings sind irgendwann mal alle Kraftreserven erschöpft und der Körper zieht die Notbremse und zwar richtig. Und hier dürfte jedem klar sein, welche finanziellen Folgen diese Notbremsung mit sich ziehen kann. Verliert man seinen Job, weil man über Wochen oder Monate nicht mehr arbeiten kann, so fehlen diese Einnahmen.

Stress beim Autofahren kostet Geld

Auch beim Autofahren macht sich Stress in finanzieller Hinsicht bemerkbar. Mit einer schnellen, hektischen Fahrweise wird versucht, verlorene Zeit wieder aufzuholen oder etwas Zeit herauszufahren. So werden Geschwindigkeitsbegrenzungen nach eigenem Ermessen ausgedehnt, durch hartes Bremsen der kürzeste Bremsweg gewählt und wenn andere Verkehrsteilnehmer sich ordnungsgemäß an die Verkehrsregeln halten, so sind diese für den stressgeplagten Autofahrer rein Störfaktoren. Worüber diese Autofahrer jedoch sehr häufig nicht nachdenken ist, dass sich durch solch eine Fahrweise die Unterhaltskosten fürs Auto deutlich erhöhen. So mag man vielleicht 5 Minuten früher zuhause sein oder man hat den Termin noch rechtzeitig erreicht, ein wirklicher Vorteil ist durch die entstandenen zusätzlichen Kosten so gut wie niemals vorhanden. So steigt der Kraftstoffverbrauch in die Höhe, mit unter flattern Bußgelder und Punkte ins Haus, der Verschleiß des Auto (Bremsen, Reifen, Kupplung, usw.) erhöhen sich. Wer dies nicht glauben mag, der wird erstaunt sein, welche Summen sich hier übers Jahr anhäufen, wenn dieser Stress beim Autofahren zu einem Dauerthema wird. Steigt der Mehrverbrauch im Monat auf 50 €, was mehr als realistisches, so ist dies im Jahr ein Mehrverbrauch von 600 €, diese sind mehr oder weniger verschenkt worden. Und ich denke mir, dass man diese 600 € für andere Dinge besser verwenden könnte.

Ein sehr interessante Artikel: Geld sparen beim Autofahren und Geld sparen beim tanken

Die Qualität der Arbeit sinkt

Je länger man Stress ausgesetzt ist, desto mehr Überwindung und Kraft kostet es, seine Arbeitsleistung aufrechtzuerhalten. So kommt irgendwann der Punkt, wo man Fehler macht oder die Qualität nicht mehr stimmt. Gerade bei Selbstständigen und Freiberufler kann sich dieser Faktor schon nach sehr kurzer Zeit auch in finanzieller Hinsicht bemerkbar machen. So stornieren oder reklamieren Kunden ihre Aufträge, was Umsatzeinbußen mit sich zieht. Bei Arbeitnehmern kann sich dieser Prozess etwas in die Länge ziehen, aber auch hier macht sich dieser Stress irgendwann mal bemerkbar. Ist der Arbeitsplatz an eine Qualitätskontrolle gebunden wie beispielsweise bei der Fließbandarbeit oder ähnlichem der Fall ist, so wird hier die schlechtere Qualität auch sehr schnell offensichtlich.

Fazit: Stress ist auf Dauer ein erheblicher Kostenfaktor. Wissen sollte man, dass es am sinnvollsten ist, nicht die Symptome der Stress zu bekämpfen sondern die Ursache. Behebt man die Ursache, so verschwinden über kurz oder lang auch die Symptome.

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