Startkapital für die Börse

Wer Geld an der Börse verdienen möchte, der benötigt in erster Linie die finanziellen Mittel dazu. Sehr wichtig ist dabei, dass Ihr niemals mit geborgten Geld an der Börse handeln solltet. Sicherlich könnt ihr dies tun, geht jedoch etwas schief, so steckt derjenige von euch richtig in der Klemme, also nehmt immer euer eigenes Geld.

Wie möchte ich an der Börse Geld verdienen?

Ob der Kauf von Aktien, der Handel mit Devisen, Zertifikaten, CFD’s & Co, die Anlagemöglichkeiten kennen an der Börse fast keine Grenzen,Startkapital Börse dementsprechend solltet ihr euch darüber im klaren sein, was ihr an der Börse genau machen wollt.

Als Anfänger ist es erst einmal nicht verkehrt, wenn man sich mit dem Thema Aktien beschäftigt, hier kann man sich ausprobieren und schauen, ob man selbst für die Börse überhaupt gemacht ist.

Das Startkapital

Nach meinen persönlichen Erfahrungen sollte das Startkapital mindestens 1.000 Euro betragen. Warum? Im Artikel Welche Aktie soll ich kaufen habe ich bereits darüber berichtet, dass man als Neuling an der Börse kein zu großes Risiko eingehen und dementsprechend die Finger von hochspekulativen Wertpapieren und anderen Produkten lassen sollte. Wer sich auf Werte im DAX oder MDAX konzentriert, macht hier nichts verkehrt.

Um eine Aktie zu kaufen benötigt man nicht nur das Geld für den reinen Kaufpreis, sondern es fallen auch noch Ordergebühren des Brokers an. Durchschnittlich liegen diese Gebühren bei den Onlinebrokern zwischen 5 bis 12 Euro pro Order. Dies bedeutet wiederum, dass ich für den Kauf und Verkauf meines Aktienpaketes 10 bis 20 Euro einplanen muss.

Hier ein kleines Beispiel: Nehmen wir an, ich kaufe von der Mein-Geld-Blog-AG 100 Aktien zu einem Kurs von 10 Euro, der Wert des Aktienpaketes beträgt also 1.000 Euro. Am Ende des Monats steigt der Kurs auf 12 Euro je Aktien, mein Depot hat jetzt einen Wert von 1.200 Euro und ich verkaufe jetzt alle meine Aktien, somit habe ich einen Gewinn von 200 Euro erzielt.

Der Staat möchte auch etwas vom Kuchen abhaben und er nimmt sich ein großes Stück von 25% durch die Abgeltungssteuer, also ziehen wir von unserem Gewinn 50 Euro ab. Jetzt kommen noch die Ordergebühren von beispielsweise 20 Euro hinzu und plötzlich beträgt der reine Gewinn nur noch 130 Euro.

(Die Einbeziehung der Kirchensteuer, des Steuerfreibetrages und der Einkommenssteuer wurde zur verständlichen Erklärung nicht mit einbezogen)

Wir brauchen uns nur mal vorzustellen, wir hätten nur ein Startkapital von 500 oder 100 Euro zur Verfügung gehabt, der Gewinn wäre deutlich geringer ausgefallen. Wobei dieses Beispiel sehr optimistisch war und die Realität in der Regel deutlich anders aussieht.

Das Startkapital dient der Spekulation

Egal mit was Du an der Börse handelst, du spekulierst mit deinem Geld auf ein gewisses Ergebnis. Du hofft vielleicht, dass ein Unternehmen in diesem Jahr satte Gewinne erzielt, der Kurs somit steigt oder eine satte Dividende ausgezahlt wird. Aber an der Börse geht es nicht immer bergauf und in regelmäßigen Abständen geht es auch wieder runter.

Dementsprechend kann es auch passieren, dass auch Du irgendwann einmal Verluste machst und du Geld verlierst.

Dein eingesetztes Startkapital dient deiner Spekulation, wenn dieses durch eine Fehlentscheidung geringer wird, so darfst du diesem nicht tagelang hinterher weinen. Suche lieber nach der Ursache und mache es das nächste mal besser.

Mein Tipp: Gebe deine Gewinne an der Börse nicht gleich wieder für Konsumgüter aus, sonder packe diesen Überschuss auf ein Extra-Konto, dies machst du solange, bis dieser Sparbetrag die Summe deines eingesetzten Startkapitals erreicht hast. Somit hast Du an der Börse dein Startkapital monetarisiert und dieses kannst du dann auch nicht mehr verlieren.

Fazit: Ein Startkapital von 1.000 Euro sollte es mindestens sein. Bist Du dir noch immer unsicher, so lege dir ein Musterdepot an. Am Anfang solltest du kein großes Risiko eingehen und keine hochspekulativen Finanzwerte kaufen.

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