Sparguide für Ihre Reise nach Wien

Wien ist eine faszinierende Metropole. Die österreichische Hauptstadt ist zugleich liebenswert-altmodisch und zeitgemäß-modern, lebendig und elegant. Sie bietet eine Vielfalt kultureller, architektonischer und gastronomischer Genüsse, die nicht teuer sind.

Anreise und Unterkunft

Wien ist günstig mit Bus, Zug oder auch Billigfliegern erreichbar. Direkt am Bahnhof oder Flughafen ist die Vienna Card erhältlich, die drei Tage Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sowie Rabatte auf viele Eintrittspreise beinhaltet. Noch günstiger ist eine Wochenkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Die S-Bahn verbindet für wenige Euro den Flughafen mit der Innenstadt.

Außerhalb der Hochsaison lassen sich auch in Wien günstige Hotels finden, gerade in weniger zentralen Bezirken. Alternativen sind Apartments für Selbstversorger-Gruppen oder – frühzeitig gebucht, da sehr beliebt –familienbetriebene Pensionen. Hostels erfreuen sich ebenso wachsender Beliebtheit wie AirBnB-Plätze.

Unternehmungen

Die schönsten Orte Wiens können allesamt preisgünstig mit einer Stadtrundfahrt zur ersten Erkundung besichtigt werden – beispielsweise mit Hop-On-Hop-Off-Bussen, die die Möglichkeit bieten, flexibel ein- und auszusteigen. Auch die Straßenbahn führt entlang der Ringstraße um den historischen Stadtkern. Bootsfahrten geben für wenig Geld eine gute erste Orientierung. Ausgesprochen teuer sind hingegen Fahrten mit den berühmten Fiakern. Schöne Ausblicke über die Stadt geben die Stephanskirche oder der Donauturm, mit 252 Metern Österreichs höchstes Gebäude. Dessen Restaurant ist zwar teuer, aber die darunterliegende Aussichtsplattform ist weitaus günstiger.

Die Innenstadt lässt sich auch gut zu Fuß erkunden, zum Beispiel vom Michaelerplatz zur Hofburg und vorbei an den Jugendstil-Gebäuden längs des Naschmarkts zum Freihausviertel. Die Parks der Stadt wie der Burggarten, der Stadtpark oder die Alleen im Prater vorbei am berühmten Riesenrad sind nicht nur kostenlos, sondern auch wunderschön. Gleiches gilt für die Donauinsel und die barocken Gärten von Schönbrunn. Ein besonderes Highlight ist ein Besuch des mit der Straßenbahnlinie 6 erreichbaren Wiener Zentralfriedhofs mit den Gräbern vieler berühmter Persönlichkeiten wie Brahms, Schubert und Beethoven.

„Gewusst, wann“ lautet das Motto für Museen, Theater oder Oper. Viele Museen gewähren an bestimmten Tagen kostenlosen Einlass, das MAK zum Beispiel dienstags von 18 bis 22 Uhr. Besichtigungen vieler Kirchen sind ebenso kostenlos wie eine Führung durch das neugotische Rathaus jeweils um 13 Uhr montags, mittwochs und freitags. Vorführungen der Staatsoper gibt es schon für drei bis vier Euro, denn etwa 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn werden günstige Stehplatzkarten verkauft. Auch die Wiener Philharmoniker, das Burgtheater und die Volksoper bieten sehr günstige Stehkarten an. Und die berühmte Spanische Hofreitschule offeriert günstige Tickets zu den Trainingsstunden, dienstags bis samstags von 10 bis 12 Uhr.

Kulinarisches

Wien ist berühmt für seine Kaffeehauskultur. Schon Trotzki hat im Café Central Schach gespielt, und Beethovens Lieblingslokal war die Wiener Institution Zum Schwarzen Kameel. Café Prückel und Café Landmann bieten mehrfach wöchentlich kostenlose Live-Klaviermusik.

Auch die Verpflegung muss nicht teuer sein. Mit den in vielen Restaurants angebotenen Mittagsmenüs lässt sich Geld sparen. Das legendäre Wiener Schnitzel ist in den günstigeren Stadtbezirken preiswert zu haben. Auf dem Naschmarkt gibt es etliche Snackstände oder alle Zutaten für ein Picknick. An den Würstelständen verzehren die Einheimischen ihre geliebten Käsekrainer. Auch Heurigenlokale sind günstig mit der Straßenbahn erreichbar. Die weiteren Kosten hängen natürlich vom individuellen Weinkonsum ab.

Hierbei handelt es sich um einen Gastartikel von Steve Stockmeier.

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