Schnell viel Geld sparen

Spartipps gibt es mehr als genug. Doch wie kann man sofort Geld sparen? Dies ist eine sehr gute Frage. Und hier kommt auch schon die Antwort. Wer sofort auf Anhieb Geld sparen möchte, der muss auch sofort etwas tun, auch wenn man sich am Anfang etwas daran gewönne muss. Mit den nachfolgenden Tipps kann Euch dies gelingen, probiert es einfach mal aus.

Schnell Geld sparen

Lege dir ein Tagesbudget fest

Legen dir pro Tag eine bestimmte Summe fest, die du für deine täglichen Ausgaben benötigst, dies können 5, 10 oder 20 Euro sein. Dieser Geldbetrag steht dir zur freien Verfügung und du kannst damit machen was du willst.

Ist das Geld alle, so kannst du dir nichts mehr für diesen Tag kaufen. Dieser Tipp erfordert zwar etwas Disziplin, er verfehlt seine Wirkung jedoch nicht. Man muss dieses Tageslimit auch nicht komplett ausgeben, du kannst es auf den nächsten Tag übertragen.

Ein extra Konto einrichten

Es macht sehr viel Sinn, nochmals ein extra Konto anzulegen. Hier zahlst du jeden Monat ein Teil deines Erspartem ein, am besten 50% davon. Dies hat den großen Vorteil, dass das Geld nicht im Hauptkonto untergeht und nebenbei mit Verbraucht wird. Im Artikel – Ein Konto zum Sparen – hatte ich dies bereits erläutert.

Nimm die Kreditkarte aus dem Portmonee

Auch wenn das Bezahlen damit wirklich sehr einfach ist, so verliert man mit der Geldkarte auf lange Sicht den Überblick über seine derzeitige finanzielle Situation. Die Kreditkarte hat den großen Vorteil, dass das Geld immer zu jeder Zeit verfügbar ist, daraus kann jedoch auch wieder ein Nachtteil entstehen, da diese Verfügbarkeit zum Mehrkauf animiert.

Einmal richtig einkaufen

Kaufe einmal die Woche richtig gezielt ein und lasse dafür die vielen kleinen Einkäufe zwischendurch weg. Somit kauft man nur die Produkte, die man auch wirklich braucht. Bei vielen kleinen Einkäufen hingegen, kauft man in der Regel immer ein bis zwei Produkte mehr und dies kostet dementsprechend auch mehr Geld.

Bereite dein Essen selber zu

Ob der Lieferservice, der Gang zum Fast Food Restaurant, der Coffee to Go oder das belegte Brötchen von der Tankstelle, eigentlich wird einen in dieser Form jegliche Arbeit abgenommen. Es mag sehr einfach und bequem sein, jedoch kostet dieses Verhalten jeden Monat sehr viel Geld.

Wer Geld sparen möchte, der sollte jetzt wieder selbst Hand anlegen und sein Essen selber zubereiten. Der Kauf der Lebensmittel und die Zeit für die Zubereitung kommt euch auf lange Sicht deutlich günstiger, als wenn man ständig den bequemen Weg wählt.

Ein kleines Rechenbeispiel:

Herr Müller kauft sich jeden Tag zum Frühstück beim Bäcker einen Becher Kaffee mit Milch und Zucker sowie ein belegtes Brötchen mit Salami, Käse und Salat, dafür zahlt er 2,50 Euro. Auf den ersten Blick mögen diese 2,50 Euro nicht viel sein, über den gesamten Monat bei 20 Arbeitstagen summiert sich diese Ausgabe auf 50 Euro.

Dies ist nur ein Beispiel, dennoch schaut euch eure täglichen Ausgaben an, die man hätte durch weniger Faulheit vermeiden können.

Nicht von Werbung blenden lassen

So gut wie täglich sind wir einem ständigen Einfluss von Werbung ausgesetzt, die maßgeblich unser Konsumverhalten beeinflussen kann und dies auch tut. Oftmals versprechen uns die Hersteller, dass wir deren Produkte in irgendeiner weise profitieren. Dies mag vielleicht auch stimmen, jedoch liegt die Gefahr darin, dass man glaubt, dieses Produkt beim nächsten Einkauf unbedingt kaufen zu müssen.

Wer Geld sparen möchte, der sollte sich die Werbung anschauen und sich ganz genau fragen, ob man gerade dieses Produkt wirklich braucht.

Fazit: Wer dieses Tipps anwenden, der wird schon in sehr kurzer Zeit deutlich mehr Geld zur Verfügung haben. Der ein oder andere von euch wird überrascht sein, wie viel Geld plötzlich übrig bleibt, was man hätte sonst einfach ausgegeben.

Erfahrungen und Tipps

Welche Erfahrungen habt ihr bisher mit dem schnelle Sparen gemacht? Vielleicht habt ihr selbst noch nützliche Tipps und Anregungen. Teilt eure Meinung mit und nutzt die Kommetarfunktion.

10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich habe es mir auch angewöhnt, jeden Abend die Cent Beträge im Portmonee zu nehmen und in die Spardose zu legen. Kleinvieh macht auch Mist dachte ich und am Jahresende staune ich immer wieder wie viel Geld man damit sparen kann. Alle Cent Beträge, 1 Cent, 2 Cent 5 Cent Stücke werden zu Seite gelegt. Bei mir macht das Pro Jahr schon einen dreistelligen Betrag aus.

    • So geht es natürlich auch. Auch bei mir sammeln sich so am Ende des Jahres etliche Euros an. Man glaubt immer gar nicht, wie viel Geld auf diese Weise zusammenkommt.

  2. Hallo!

    Also ich finde es etwas schwierig, wirklich eine klare Grenze für die Ausgaben pro Tag zu setzen: Mal machen ich eine größeren Lebensmitteleinkauf, ein anderes mal kaufe ich den ganzen Tag gar nichts. Ich plane zuerst, wie viel variable Kosten ich im Monat höchstens haben will (zu den fixen Kosten zähle ich Miete, Strom, Versicherung,… – die kann ich sowieso nicht maßgeblich verändern) Und dann überlege ich mir, wie viel Geld ich etwa pro Woche ausgeben möchte. Während der Woche rechne ich dann immer überschlagsweise mit, ob ich in meinen finanziellen Rahmen bleibe, und ich muss sagen dass ich mit dieser Methode eigentlich recht gut fahre.
    Liebe Grüße, Julia

    • Hallo Julia, vielen Dank für deine Erfahrungen. Ein Wochen-Budget ist natürlich auch eine gute Lösung. Wenn ich mir beispielsweise für eine Woche ein Limit von 50 oder 100 Euro setze und dann wirklich auch nicht mehr Geld ausgebe, so kann man auch hier sicherlich Geld sparen.

  3. Das Beispiel mit dem Bäcker würde ich so nicht ganz unterschreiben. Essen selber zuzubereiten macht nur Sinn, wenn man in der selben Zeit kein Geld verdienen kann. Wenn man Essen selber zubereitet, dann kann das auch ein Verlustgeschäft werden. Die Zutaten muss man besorgen und den Strom usw. bezahlen. Auch da summiert sich was zusammen: Zeit & Geld.
    Wenn man in der gleichen Zeit für Geld arbeiten könnte, dann wäre man da viel besser dran, wenn man das Kochen gibt und z.B. seine Arbeitszeit aufstockt oder Überstunden macht. Oder: wenn man im Monat dadurch 8 Stunden spart – sich einen Nebenjob zulegen, wo man einen Tag pro Monat 8 Stunden arbeitet. Also Bedienen gehen, Nachhilfe geben was auch immer…
    Das macht deutlich mehr Kohle, als diese paar Kröten für den Bäcker einzusparen.

    Das Prinzip lautet: lass Tätigkeiten immer dann von anderen ausführen, wenn du in der gleichen Zeit mehr Geld verdienen kannst.

    Kochen, Putzen, Auto waschen – das sind meist Sachen, die man sogar mit Gewinn an andere Leute auslagern kann.

    • Hallo Peter, es sind ja nicht nur die paar Kröten 😉 beim Bäcker, hier und da kommen immer mehr ausgaben dazu und diese kosten sehr viel Geld.

      Arbeitest du 24 Stunden am Tag und verdienst du rund um die Uhr Geld? Je mehr die Leute versuchen Zeit (durch erkaufte Dienstleistungen) einzusparen, desto teurer wird der Lebensstil.

      Essen selber zubereiten:

      Wer Essen selber zubereitet kommt immer günstiger weg, du musst doch sowieso einmal in der Woche einkaufen, also entfällt dieser Kostenfaktor bereits. Ein Brötchen im Supermarkt kostet mich 20 Cent, dazu eine Packung Bierwurst für 75 Cent und Margarine für 80 Cent, dies macht zusammen 1,75 Euro. So kommen wir zum Bäcker. Hier bekomme ich das belegte Brötchen für 2,30 Euro, am zweiten Tag muss ich dieses Geld wieder ausgeben.

      Nun belege ich persönlich mein Brötchen nicht mit einer kompletten Packung Bierwurst, diese reicht für mein Frühstücksbrötchen 7 Tage, dass gleiche gilt für die Margarine, wobei diese noch länger hält. Am zweiten Tag bekäme ich für die 2,30 Euro beim Bäcker in einem Supermarkt bereits 11 Brötchen.

      Es gibt ein schönes Sprichwort von Rockefeller: Wer die ganze Zeit arbeitet hat keine Zeit Geld zu verdienen

  4. Also bei meinem Bäcker kriegst du für 2,50 ein gut belegtes Fladenbrot, mit Käse, Schinken, Salat und Tomate – ach ja und Sauce. Würdest du mit exakt! den selben Zutaten Dir das selber machen, dann wärst du mit der Arbeitszeit und der Zeit, die du für die Besorgungen aufwendest bereits bei beträchtlicken Kosten. Wenn du dann dagegenrechnest, dass du in der gleichen Zeit arbeiten könntest, dann hast du relativ schnell deine Einsparungen wieder verloren.

    Mir gehts jetzt aber nicht wirklich um Brötchenpreise usw, sondern nur darum, dass die Leute einfach rechnen müssen: was ist billiger?
    Hemden selber bügeln? Oder mehr arbeiten und das andere machen lassen?
    Man kann ja seine 35h Woche eventuell auf 40h hochsetzen usw.

    Bevor ich also der volle Geizahals werde und wegen ein paar Cent rummache, muss man einfach kalkulieren und auch die Gelder berücksichtigen, die einem entgehen, wenn man die Zeit nicht fürs Arbeiten nutzt – die sogenannten Opportunitätskosten.

    • Hallo Peter,

      am dritten Tag bekomme ich für diese 2,50 Euro eine Packung Tomaten, nah gut lassen wir die Rechnung mit dem Brötchen, wobei ich mir mein Brötchen binnen von 2 Minuten zu Hause selber schmieren würde, somit geht keine Arbeitszeit verloren.

      Du hast Recht. Man muss wirklich unterscheiden, wo ich mehr Geld ausgebe und wo nicht. So ist eine Autowäsche in der Waschanlage vom zeitlichen und ökonomischen Aspekt wohl sinnvoller, als wenn ich mich zwei Stunden hinstelle und mein Auto per Hand wasche, außer mir macht es Spaß.

      Mir geht es darum, dass die ständige Inanspruchnahme von Dienstleistungen nicht immer etwas bringt. Wenn ich durch die scheinbare Zeitersparnis im ersten Moment mehr Geld verdienen, so muss ich diesen Mehrverdienst zum Teil auch für diese Zeitersparnis auch wieder ausgeben. Mehr Arbeitet bedeutet daher nicht immer mehr Geld.

      Jeder soll sich meinetwegen seine belegten Frühstücksbrötchen kaufen ;-), aber für diese 50 Euro im Monat bekomme ich im Discounter und Supermarkt deutlich mehr für mein Geld.

      Des weiteren muss man bedenken, das diese Opportunitätsprinzip nur dann wirklich Sinn macht, wenn ich in der erkauften Zeit auch wirklich deutlich mehr Geld verdiene, was gerade bei Angestellten in der Regel nicht der Fall ist.

  5. Ja, dieses Brötchen-Ding ist nicht das beste Beispiel. Aber wenn es ums Kochen geht, da wird es komplizierter. Wenn du pro Tag eine Stunde in der Küche stehst und das Essen 2 mal pro Woche einkaufen musst, da sieht es anders aus als bei 2 Minuten für ein Brötchen.

    Mir gings eher allgemein darum den Leuten klarzumachen, dass in diesem Bereich viele Leute absolut unter dem Optimum leben und viel Geld dadurch vergeuden, dass sie Geld sparen wollen, weil sie die Opportunitätskosten nicht bedenken.

    Man betrachte nur all die Mütter, die nicht arbeiten „können“, weil sie ja sooo viel Zeit mit Bügeln, Kochen usw. für die Kinder verbringen. Denen entgeht zum Teil nicht nur bares Geld, sondern vielmehr so Sachen wie: Einzahlungen in die Rentenkasse usw. Auch solche Faktoren muss man bedenken.
    Macht es Sinn für 10 Euro die Stunde arbeiten zu gehen und eine Putzfrau für 9,50 Euro die Stunde einzustellen? Ja macht es, weil man damit gleichzeitig seine Rentenkasse befüllt, was sich im Alter ganz sicher bemerkbar macht.

    Also 2 Dinge, die gegen reines Sparen sprechen können: Opportunitätskosten und Zahlungen, die nicht direkt mit dem Gehalt überwiesen werden – die Faktoren kalkulieren viele Leute nicht ein.

  6. Also ich bin der Meinung, man kann sehr viel Geld einsparen – oft hunderte von Euros pro Jahr – bei der Krankenversicherung, bei der KFZ-Versicherung, bei Strom und Gas, beim Internet, beim Girokonto, beim Urlaub, usw. Ob bzw. wieviel man zuviel bezahlt kann man ganz einfach rausfinden, indem man bei einem Vergleichsportal, z.B. http://www.checkenundsparen.com, die einzelnen Anbieter und ihre Tarife vergleicht. Kostet nichts, aber man kann eine Menge Geld damit einsparen!

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