Nachhaltig Drucken: Die Umwelt schonen und Kosten sparen

Streben hin zu mehr Nachhaltigkeit ist in der modernen Welt eine der führenden Leitphilosophien die dazu führt, dass Energiesparmaßnahmen sowie die Reduzierung der allgemeinen Schadstoffbelastung eine immer größere Rolle im gesellschaftlichen Alltag spielt. Aus diesem Grund werfen viele Verbraucher vermehrt ein kritisches Auge auf die Umweltverträglichkeit ihre Haushalts- und Arbeitsgeräte, wobei insbesondere Drucker häufig als Problemkinder ausgemacht werden können. Doch warum sind Druckgeräte in Bezug auf die Nachhaltigkeit problematisch und wie können Verbraucher dem entgegenwirken?

Das Wofür steht der Begriff der Nachhaltigkeit und warum ist dieser im privaten- sowie wirtschaftlichen Bereich von Relevanz?

Unter dem Wort „Nachhaltigkeit“ wird im Allgemeinen eine Handlungsmaxime verstanden, bei der vor allem die Rücksichtnahme auf Natur und Umwelt im Mittelpunkt steht. In der Praxis bedeutet ein nachhaltiges Handeln, dass begrenzte Ressourcen wie Strom, Wärme und Verbrauchsmaterialien möglichst effizient genutzt werden sollen. Neben den positiven Auswirkungen in Bezug auf die Umwelt profitieren dabei Verbraucher und Unternehmer oft auch finanziell von dem Nachhaltigkeitsprinzip. So ist die effiziente Nutzung von Ressourcen oft auch mit signifikanten Kosteneinsparungen verbunden was vor allem daran liegt, dass der allgemeine Verbrauch häufig automatisch gesenkt wird. Insbesondere für Unternehmen stellt eine umweltbewusste Firmenpolitik daher ein wichtiges Kriterium dar, wenn es um den Erhalt der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit geht.

Warum sind gerade Büromaterialien im Zuge der Nachhaltigkeit relevant?

Arbeitsgeräte im Bürobereich zählen zu den Ausstattungen, die hinsichtlich ihres Verbrauches oftmals stark unterschätzt werden. Bei einem genaueren Hinschauen wird jedoch schnell deutlich, dass vor allem Drucker echte Kostenfresser sein können. Denn neben dem betriebsnotwendigen Strom, muss zusätzlich noch regelmäßig Verbrauchsmaterial wie Papier und Toner bzw. Tinte aufgewendet werden. Insbesondere wenn Drucker ineffizient betrieben werden, wie beispielsweise durch die Verwendung fehlerhafter Druckeinstellungen oder minderwertiger Tinte, kann das die Betriebskosten langfristig stark in die Höhe treiben.

Weiterhin ist es in vielen Betrieben gängige Praxis, dass ein Drucker über die gesamte Dauer des Arbeitstages eingeschaltet bleibt, obwohl die effektive Nutzungsdauer sich nur auf wenige Stunden beschränkt. Auch die falsche Auswahl des Druckgerätes kann massive Auswirkungen auf die Höhe der Betriebskosten haben. So verbrauchen besonders leistungsstarke Maschinen in der Regel wesentlich mehr Strom als kleiner dimensionierte Exemplare. Hier sollte im Falle einer Anschaffung vor allem der tatsächliche Bedarf als Referenz herangezogen werden.

Welche Möglichkeiten gibt es, um die Druckerkosten zu reduzieren und gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes zu tun?

Neben der bedarfsgerechten Auswahl eines Druckers, sollte bei der Anschaffung weiterhin ein Auge auf die Energieeffizienzklasse geworfen werden. So kann es langfristig sinnvoller sein, ein etwas teureres Gerät mit hoher Einstufung einem günstigeren Modell mit Mängel in Bezug auf die Ökobilanz vorzuziehen, da die geringen Betriebskosten den höheren Kaufpreis relativ schnell ausgleichen können. Weiterhin sollte der Drucker nur dann eingeschaltet werden, wenn wirklich etwas gedruckt werden muss. Auch in Bezug auf die Verbrauchsmaterialien existieren wirkungsvolle Sparmaßnahmen, die sich mit nur wenig Aufwand umsetzen lassen.

So können beim Aufsetzen von Dokumenten zum Beispiel besonders sparsame Schriftarten wie unter anderem „Garamond“ verwendet werden, welche deutlich weniger Tinte erfordern als die gängigen Standardschriften. Weiterhin existieren ebenfalls diverse Tipps zum Papier sparen, mit deren Hilfe sich der allgemeine Bedarf drastisch reduzieren lässt. Neben der Beachtung von Spartipps, ist auch die Papierwahl an der Höhe der Betriebskosten beteiligt. Beispielsweise besitzt minderwertiges Papier eine verhältnismäßig raue Oberfläche, die eine starke Emission an Papierstaub zur Folge hat. Die hohe Staubbelastung stellt eine Gefahr für die Gesundheit und einzelne Bauteile dar, sodass die Störanfälligkeit ansteigt, was wiederrum erhöhte Wartungskosten verursacht.

Fazit: Umwelt und Geldbeutel schonen

Wer bei seinen Druckern ein gesondertes Augenmerk auf den Aspekt der Nachhaltigkeit legt, leistet nicht nur der Umwelt einen riesigen Gefallen, sondern spart gleichzeitig auch noch bares Geld ein. Vor allem sparsame Verhaltensweisen lassen sich dabei sofort in die Praxis umsetzen, ohne dass ein besonders großer Aufwand zu befürchten ist.

Hinweis: Hierbei handelt es sich um einen Gastartikel von Fritz Meier.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Auch finde ich es eine wahnsinns Verschwendung, wenn immer nur eine Seite vom Papier bedruckt wird. Das ist doch der Hammer. Die Rückseite bleibt einfach unbenutzt und du verbrauchst doppelt so viel Papier. Moderne Drucker, bedrucken gleichzeitig die Rückseite mit.

Schreibe einen Kommentar