Ein Konto für Rücklagen

Ein Bankkonto für Rücklage ist sehr sinnvoll. Welches Konto eignet sich für deine Rücklage? Ein Tagesgeldkonto ist hierbei eine sehr gute Wahl. Die Handhabung ist sehr einfach und das Geld liegt sicher bei der Bank. Ihr könnt dort jederzeit eure Rücklage einzahlen und bei Bedarf auch jederzeit wieder herunterholen. Was sehr praktisch ist, da die angesparten Rücklage für größere Ausgaben dienen soll. Was ist mit einem Girokonto? Für die Bildung von Rücklage ist ein Girokonto ungeeignet. Hier tätigt ihr eure regelmäßigen Geldgeschäfte (Lastschriften, Überweisungen, usw.), mitunter kann es passieren, dass man auch mal auf die Rücklage zugreift und diese werden somit gemindert, was ja nicht Sinn und Zweck dieser Ersparnis war.

Konto für Rücklagen

Rücklage im Sparschwein aufbewahren

Ein Sparschwein oder Spardose eignet sich für kleinere Rücklage, beispielsweise dann, wenn man dort sein ganzes Kleingeld sammelt. Bei größeren Rücklagen ist ein Konto bei der Bank die sinnvollere Entscheidung, da es hier sicher aufbewahrt werden kann. Bei einer monatlichen Sparrate von 50 Euro beläuft sich Ersparnis im Jahr bereits auf 600 Euro und nach 3 Jahren bereits aus 1800 Euro. Mit derzeit sammelt sich in der Wohnung somit immer mehr Geld an, im Artikel ,,Geld zu Hause verstecken“ gab ich bereits nützliche Tipps, wie man Geld sicher aufbewahren kann, doch größere Bargeldbestände liegen bei der Bank sicherer.

Warum sind Rücklagen so wichtig?

Rücklagen sind in vielerlei Hinsicht sehr wichtig. Ein finanzielles Polster schafft mehr Sicherheit und diese Sicherheit beruhigt. Sicherlich gibt es bei größeren Ausgaben immer die Möglichkeit eines Kredites, wenn man aber über eine finanzielle Rücklage verfügt, so ist man auf das Geld von der Bank nicht angewiesen und dies schafft deutlich mehr Unabhängigkeit, zumal spart man so auch unnötige Zinsen.

Fazit: Ein Tagesgeldkonto ist für Rücklage sehr gut geeignet. Zumal es bei der Bank nicht nur sehr sicher lagert, ihr erhaltet für eure Ersparnis auch noch Zinsen. Rücklagen in der eigenen Wohnung aufzubewahren ist zwar möglich, bei größeren Summen sollte das Geld auf ein Konto eingezahlt werden.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich finde auch, dass Rücklagen auf einem separaten Tagesgeldkonto angespart werden sollten. Am besten richtet man sich hierzu gleich einen Dauerauftrag ein, in Höhe des Betrags den man monatlich zurücklegen will. So kommt man gar nicht erst in die Versuchung das Geld anderweitig auszugeben. Zwar gibt es auf einem Tagesgeldkonto kaum eine Verzinsung – doch da die Rücklage vor allem der Sicherheit dient, ist das meiner Meinung nach schon in Ordnung. Mehr Zinsen als auf dem Girokonto gibt es allemal. Gruß, Manuel

    • Die Idee mit dem Dauerauftrag finde ich eine sehr gute Lösung, somit kann man sich von Anfang an darauf einstellen und weiß, welchen Zweck dieses Geld erfüllt. Sicherlich sind die Zinsen beim Tagesgeld derzeit nicht gerade berauschend, doch irgendwann gibt es wieder bessere Zeiten und wir können uns über Zinssätzen von 3 bis 4% erfreuen. Vielen Dank für dein Kommentar.

  2. Pingback: Netzfundstücke Teil 2 | Finanzello

  3. Hallo,
    leider sind die Zinsen bei den Tagesgeldkonten heutzutage nur noch für kurze Zeit garantiert. Meistens zwischen einem halben und einem Jahr. Daher lohnt es sich öfters mal zu wechseln. Und speziell auf sogenannte Gedop-Wechsel-Angebote zu achten.
    Da kann man meiner Meinung bei maximaler Sicherheit noch am meisten rausholen. Ansonsten hoffe ich auch auf bessere Zinsjahre!!
    Grüße
    Johannes

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