Eigenes Geld für die Börse verwenden

Wer mit geborgten Geld an der Börse spekuliert, der sollte dies immer mit größter Achtsamkeit tun. Kleinanleger wie Du und ich sollten von dieser Art de Anlagekapitals die Finger lassen. Wer kein eigenes Geld für den Handel an der Börse zur Verfügung hat, der kann beispielsweise auch keine Aktien kaufen.

Anlagetipps, Geld von der Familie und Freunden

Wer dennoch es nicht lassen kann und mit geliehenem Geld an der Börse spekuliert, der muss auch im schlimmsten Fall mit den Konsequenzen rechnen.Kein Eigenkapital Börse Sicherlich werden Familienmitglieder oder Freunde sehr hellhörig wenn man bei einem Gespräch erwähnt, dass man selbst an der Börse handelt, hier und da sogar schon den ein oder anderen Gewinn mitgenommen hat.

Spätestens wenn man nach diversen Anlagetipps gefragt wird oder einen sogar Kapital zur Verfügung gestellt wird, damit man das Geld vermehren soll, genau dann sollte man vorsichtig sein.

Warum keine Kauftipps geben? Leute in der Familie vertraut man in der Regel mehr, als beispielsweise einen Angestellten einer Bank. Aber dieses Vertrauen wird mit dem Wissen und Können eines Börsenprofis gleichgesetzt, wiederum wird daraus Hoffnung bzw. die Einsicht, dass der scheinbare tolle Spekulant in der Familie immer gute Gewinne erzielt.

Gebe ich dann einmal einen vermeintlich guten Aktientipp ab und jemand in der Familie oder im Bekanntenkreis setzt diesen Tipp ohne großartig darüber nachzudenken in die Tat um und dieser Tipps hat sich als schlecht erwiesen, so ist man das erste mal so richtig gebrandmarkt.

Warum kein Geld annehmen? Viel schlimmer wird es hingegen noch, wenn Geld von Familie oder Freunden bekommen hat und damit Verluste erzielt hat.

Dann heißt es nur noch: Du hast unser ganzes Geld verzockt. Im besten Fall hat man dann nur mit Aktien spekuliert und der Freund oder das Familienmitglied besitzt wenigstens noch ein paar Firmenanteile. Dennoch kann auch diese Geschichte sich über Jahrzehnte auf den Spekulanten seht nachtragend auswirken.

Geld von Banken und hochspekulative Anlagen

Wer sich Geld unter falschem Vorwand von seiner Bank borgt, um damit an der Börse zu handeln, der sollte sich darüber im klaren sein, dass du das Geld nicht nur komplett zurückzahlen musst sondern auch noch Verbindlichkeiten (Zinsen, monatliche Rate, usw.) an das Darlehen gebunden sind, dies wirkt sich dann auch noch um so negative aus, wenn der Kredit kaum zurückgezahlt werden kann, weil du vielleicht gehofft aus, dies mit den Gewinnen an der Börse zu tun.

Zusätzliche Kosten können entstehen, wenn man sein Glück mit diversen Hebelprodukten, Optionen, Differenzkontakten & Co ausprobiert, wo man mit wenig Einsatz hohe Gewinne erzielen kann. Dies ist zwar durchaus möglich, hat man sich hier jedoch spekuliert, so kommen zu den Verlusten auch noch zusätzliche Kosten hinzu, weil sich beispielsweise der Hebel jetzt negativ auswirkt.

Der Anlageberater gibt nur Tipps – Wenn man selbst das Opfer wird

Dies ist ein wesentlicher Punkt den viele Kunden einer Bank falsch einschätzen, wenn diese sich bei ihrer Bank über Anlageprodukte an der Börse informieren. Wenn der Berater dem Kunden empfiehlt für 10.000 Euro ein Aktienpaket eines Unternehmens zu kaufen und wenige Tage, Wochen oder Monate später kommt es zu einem erheblichen Kurseinbruch und das Aktienpaket von 10.000 Euro ist plötzlich nur 5.000 Euro wert, der Berater ist jedoch der Meinung, dass der Kurs sich schnell wieder erholen wird und er empfiehlt dem Kunden die Aktien weiterhin zu halten, was dieser im vollen Vertrauen auch macht, der Kurs rutscht aber weiter ab und das Aktienpaket ist nur noch 1.000 Euro wert, so ist der Anleger sicherlich mehr als geschockt und sauer auf den Berater.

Doch betrachten wir die Situation etwas genauer. Der Bank-oder Anlageberater gibt dem Kunden lediglich Tipps zu einer möglichen Kauf-und Verkaufsempfehlung einer Anlage, der Kunde gibt letztendlich die Order für den Kauf und Verkauf. Während der Berater weiterhin seinen Job macht, monatlich weiter sein Gehalt und diverse Provisionen aus Anlagen bezieht, steht der kleine Anleger plötzlich mit wertlosen Papiere da und ist mitunter finanziell ruiniert.

Worauf will ich hinaus? Der Berater spekuliert indirekt mit dem Geld von fremden Personen, wir dafür jedoch nicht haftbar gemacht, er gibt lediglich nur Tipps. Borge ich mir hingegen Geld, um an der Börse zu handeln und das Geld ist weg, so hafte ich auch dafür.

Fazit: Ich kann euch nur empfehlen, dass ihr stets euer eigenes Kapital verwenden solltet und ein gewisses Grundwissen an der Börse kann auch nicht fehlen.

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