50 Euro im Monat sparen

50 Euro im Monat zu sparen ist mit der richtigen Umsetzung sehr einfach. Damit das Sparvorhaben von 50 Euro jedoch zu einem wirklich Erfolg wird, so solltet ihr euch vorab einen kleinen finanziellen Überblick erstellen und analysieren, wo man mit kleinen Umstellung bzw. Einsparungen die 50 Euro im Monat sparen kann. In diesem Artikel zeige ich euch ein paar sehr einfache Spartipps, mit denen ihr am Ende des Monats tatsächlich 50 Euro mehr zur Verfügung habt. Bevor es allerdings mit den Spartipps losgeht, so möchte ich euch vorab eine Frage stellen und euch ein klein wenig motivieren.

50 Euro im Monat sparen

Warum 50 Euro sparen im Monat?

Viele von euch mögen es vielleicht im ersten Moment nicht glauben, jedoch lässt sich das Sparziel von 50 Euro bei den meisten Leuten sehr einfach erreichen. Warum? Ohne das wir großartig darauf achten, geben wir häufig mehr Geld aus als wir eigentlich müssten, dazu kommt noch die Bequemlichkeit unserer Konsumgesellschaft und der Tatsache, dass sehr viele Dinge und Dienstleistungen in ausreichender Menge und fast zu jeder Tageszeit verfügbar sind. Ihr glaubt gar nicht, was für ein Vermögen dabei ausgegeben wird, einen wirklichen Vorteil dieser Ausgaben merken die wenigsten Leute dabei.

Welches Potential hat das Sparziel von 50 Euro? Im ersten Monat sind es 50 Euro mehr auf eurem Konto, nach 6 Monaten sind es 300 Euro und nach 12 Monaten verfügt ihr bereits über 600 Euro. Dies wäre ein All-inclusive 7 Tage Urlaub auf Mallorca mit Flug und Übernachtung in einem 4 Sterne Hotel. Nach 3 Jahren wären wir bei einer Sparsumme von 1800 Euro angelangt. Dafür könnte man einen wunderschönen Strandurlaub in der Karibik verbringen. Und was ist das beste dabei? Euer eigentliches Urlaubsbudget bleibt davon unberührt, weil ihr nur durch das Sparziel von 50 Euro im Monat diese Reise finanziert habt. Natürlich könnt ihr dieses Beispiel auch auf andere Dinge übertragen.

50 Euro im Monat sparen bei der Bequemlichkeit

Was hat die Bequemlichkeit mit Sparen zu tun? Sehr viel. Je bequemer wir werden, desto mehr Geld geben wir aus, auch wenn dies auf den ersten Blick nicht immer sofort offensichtlich erscheint. Ihr mögt es vielleicht jetzt noch nicht glauben, aber diese Bequemlichkeiten kostet bei viele Leute weit mehr als 50 Euro im Monat. Die folgenden Spartipps sollen euch dies einmal verdeutlichen.

50 Euro sparen bei der Bequemlichkeit:

  1. Auf den Coffee-to-Go verzichten – Sich bei der Arbeit einen Coffee-to-Go während der Pause für 2 Euro vom Bäcker zu holen schmeckt sehr lecker und ist bequem. Wenn man jedoch einmal bedenkt, dass man für 2 Euro mehr ein ganzes Paket Kaffee bekommen würde, so zeigt es doch, wie teuer diese Bequemlichkeit sein kann. Hole ich mir jeden Tag einen Coffee-to-Go an 20 Arbeitstagen im Monat, so betragen die Ausgaben hier satte 40 Euro. Bringe ich mir meinen Kaffee von Zuhause mit, so müsste man 5 Euro pro Monat für einen Packung Kaffee sowie 2 Euro für den Strom abziehen und hätte eine Ersparnis von 38 Euro.
  2. Selber kochen – Sich etwas zu Essen vom Imbiss zu holen oder es sich vom Lieferservice zu bestellen ist die schnellste Möglichkeit seinen Hunger zu stillen. Auch diese Bequemlichkeit kostet sehr viel Geld. Nehmen wir wieder die Arbeit als gutes Beispiel. Hole ich mir an 20 Arbeitstagen im Monat mein Mittagessen von einem Imbiss für 5 Euro, was realistisch ist, so gebe ich hier im Monat satte 100 Euro aus. Würde ich mich selbst an den Herd stellen, so muss ich zwar etwas Zeit investieren, die Ersparnis kann sich jedoch mehr als sehen lassen, zumal so selbst wieder lernt zu kochen bzw. backen. Ziehe ich 50 Euro für die Zutaten ab, so bleibt immer noch eine Ersparnis von 50 Euro. Die tatsächliche Ersparnis liegt noch deutlich höher, da man so automatisch auf den Lieferservice und Fertigprodukte verzichtet.

50 Euro im Monat sparen beim Autofahren

Die meisten von uns sind tagtäglich auf das Auto angewiesen, spätesten auf dem Weg zur Arbeit. Ich brauche hierbei wohl nichts zu erwähnen, dass das Auto ein erheblicher Kostenfaktor im Monat ist. Alleine die Kraftstoffkosten dürften sich bei den meisten Autofahrern auf 200 Euro und mehr belaufen. Diesen Kosten lassen sich allerdings beeinflussen und eine Ersparnis von 50 Euro beim Kraftstoff ist hier sehr einfach zu erreichen. Die folgenden Spartipps bieten euch die Möglichkeit dazu, noch weitere Tipps findet ihr im Artikel ,,Geld sparen beim Autofahren“.

50 Euro beim Autofahren sparen:

  1. Die Rush Hour vermeiden – Auch wenn es im ersten Moment etwas Überwindung kostet, ab jetzt fahrt 10 bis 15 Minuten früher zur Arbeit, in der Regel sind die Straßen freier und somit vermeidet ihr den Stop-and-Go-Verkehr, dieser verursacht durch zusätzliches Bremsen und Beschleunigen auch unnötige Mehrkosten. Alleine durch diesen Tipp lassen sich 20 bis 30% des Kraftstoffverbrauchs vermeiden, dies macht bei einem monatlichen Verbrauch von 100 Euro bereits eine Ersparnis von 20 bis 30 Euro.
  2. Eine vorausschauende Fahrweise – Diese beinhaltet das größte Sparpotential, hier kann man je nach Fahrweise noch einmal 30 bis 40% an Kraftstoff einsparen. Anstatt dem Vordermann dicht aufzufahren, haltet ihr jetzt mindestens eine Autolänge oder mehr Abstand. Seht ihr bereits von weitem eine rote Ampel, so bremst nicht erst auf die letzte Minute sondern geht vom Gas und rollt langsam heran. Beim Start gebt ab jetzt kein Vollgas mehr und schaltet zugig einen Gang höher. Die Ersparnis liegt hier bei 30 bis 40 Euro im Monat.

Alleine diese zwei Tipps reichen aus, um 50 Euro im Monat zu sparen. Wobei ich hier erwähnen muss, dass es sich nur um die Ersparnis beim Kraftstoff handelt. Die Ersparnis für den geringeren Verschleiß (Bremsbelege, Kupplung, usw.) am Auto wurden noch nicht mit einbezogen.

50 Euro im Monat bei der Energie sparen

Die Energiekosten können sich im Jahr auf mehrere Tausend Euro belaufen, allerdings lassen sich auch diese beeinflussen. Die folgenden zwei Spartipps können euch dabei helfen.

50 Euro im Monat bei der Energie sparen:

  1. Die Raumtemperatur senken – Muss man während der kalten Jahreszeit wirklich mit T-Shirt und kurzer Hose bei einer Wohnungstemperatur von 25°C herumlaufen? Nein. Zieht euch warme Sachen an und fahrt die Temperatur auf 18 bis 20 °C herunter. Jedes Grad was man einspart, spart bis zu 6% an Heizkosten an. Betrug die Temperatur beispielsweise bis jetzt 23°C und diese wird auf 20°C gesenkt, so wäre die eine Ersparnis von 18%, was ungefähr pro Monat 50 Euro entspräche.
  2. Den Standby Modus nicht mehr nutzen – Der Ruhemodus ist zwar sehr bequem, verursacht im Jahr jedoch unnötige Stromkosten. Wenn man einmal in Ruhe überlegt, dass man in 24 Stunden die Geräte nur eine sehr kurze Zeit benutzt und die restliche Zeit verbrauchen diese ohne einen Zweck zu erfüllen Strom, so wird an der Zeit auf diesen Modus zu verzichten. Die Ersparnis beträgt hier im Jahr zwischen 100 bis 150 Euro.

50 Euro mehr im Monat zu Verfügung

Sind die Spartipps bei euch erfolgreich, so macht sich dies auch auf eurem Kontostand positiv bemerkbar. Nun verfügt ihr über 50 Euro mehr im Monat oder im besten Fall ist es sogar noch mehr. Was allerdings mit den 50 Euro machen? Diese Entscheidung müsst ihr ganz allein selbst treffen. Es wäre jedoch nach meiner persönlichen Meinung ein sehr großer Fehler, wenn ihr diese 50 Euro nehmt und diese sofort wieder für neue Konsumgüter ausgeben verwendet. Nutzt die zusätzlichen 50 Euro um damit vorhanden Rechnungen, Kredite oder dergleichen zu begleichen, fallen diese nämlich weg, so ist eurer finanzieller Spielraum noch einmal wesentlich größer.

Des Weiteren könntet ihr diesen Überschuss auch dazu nutzen, euch ein finanzielles Polster aufzubauen. Anfang habe ich bereits erwähnt, welcher finanzieller Betrag sich ansammelt, wenn man die 50 Euro im Monat einfach nur über einen längeren Zeitraum zur Seite legt. Bereits nach einem Jahr hättet ihr ein finanzielles Polster von 600 Euro, schon alleine mit dieser Gewissheit, sollte es sich schon deutlich entspannter leben lassen. Sehr gut eignet sich hier für den Anfang ein einfaches Tagesgeldkonto, hier könnt ihr jederzeit über das Geld verfügen und seit somit nicht an Laufzeiten gebunden.

Fazit: 50 Euro im Monat ist mit der richtigen Umsetzung möglich. Schon mit wenigen Spartipps lässt sich das Sparziel von 50 Euro erreichen. Was ihr mit den 50 Euro mehr im Monat macht, dies bleibt euch überlassen, denkt jedoch einmal darüber nach, ob es eventuell sinnvoller ist, dieses Geld nicht zusätzlich für Konsumgüter auszugeben sondern sich damit ein finanzielles Polster aufzubauen.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Stimmt, es ist wirklich gar nicht so schwer jeden Monat ein bisschen Geld zu sparen. Wir sparen immer für unseren Jahresurlaub. Ich kaufe schon seit Jahren keine Markenprodukte mehr, sondern bin auf Discounterprodukte umgestiegen. Es ist a schon lange kein Geheminis mehr, dass die günstigen Produkte teilweise sogar von den namhaften Herstellern produziert werden. Oft schmecken mir die günstigeren Varianten sogar besser. Wo es mir leider nicht so gelingt zu sparen, ist die Freizeit. Gerade am Wochenende möchte ich entspannen und achte da nicht so auf den Euro. Ist vielleicht ein Fehler, aber das ist für mich einfach Lebensqualität.

    Wo man auch noch erheblich sparen kann ist der Energieverbrauch. Wir schalten immer alle Stromleisten aus wenn wir die betreffenden Geräte nicht brauchen und ziehen abends vor dem Zubettgehen alle Stecker raus.

    Viele Grüße,
    Torsten

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