5 Tipps für die Umsatzsteigerung und mehr Gewinn

Wer den eigenen Umsatz in seinem Geschäft steigern möchte, der sollte hierbei nichts überstürzen und genau analysieren, welche Dinge verbessert werden können. Es nützt nur sehr wenig, wenn man aus reinem Zeitmangel ein paar Verbesserung umsetzt, nur weil diese sich gut anhören und man dann wieder zur Tagesordnung übergeht. Soll sich wirklich ein größer langfristiger Erfolg einstellen, so müsst ihr euch die Zeit nehmen und euch intensiv diesem Ziel widmen. Nutzt das Wochenende, Feiertage oder die Ferien dazu und konzentriert euch voll auf die Umsetzung. Ich habe einige Tipps für euch zusammengefasst, die euch genau dabei helfen können.

Tipps Umsatzsteigerung

Eine Bestandsaufnahme erstellen

Die Buchführung ist sehr wichtig, verschafft diese doch einen genauen finanziellen Überblick darüber, in welcher geschäftlichen und finanziellen Situation man sich aktuell befindet. Wem die Buchführung nicht so sehr liegt oder bisher Schwierigkeiten damit hatte, der kann sich Unterstützung bei einem Steuerberater suchen. Des Weiteren sollte man eine subjektive Bestandsaufnahme seiner bisherigen Geschäftsidee durchführen.

Stellt euch folgende Fragen:

  • Welche Dinge liefen bisher sehr gut?
  • Welche Produkte wurden bisher am meisten gekauft?
  • Was machen meine unmittelbaren Konkurrenten besser als ich?
  • Wo lassen sich unnötige Kosten einsparen?
  • Kann man Arbeitsprozesse optimieren?
  • Wie effizient laufen derzeit meine Werbemaßnahmen?
  • Wie weit gehen ich auf die Bedürfnisse meiner Kunden ein?
  • Wie wirken meine Angestellten auf meine Kunden? (Der Artikel ,,Negative Autowerbung“ verdeutlicht“ diesen Punkt sehr gut)

Erstellt euch eine Liste und arbeitet diese nach und nach ab. Fangt mit den Dingen an, die sich sofort binnen ein bis zwei Tage umsetzen lassen.

Die Zielgruppe kennen und sich spezialisieren

Die Zielgruppe ist sehr wichtig. Je mehr man sich auf diese einstellt, desto besser läuft das Geschäft und desto mehr hebt man sich von der Konkurrenz ab. Ein gutes Beispiel sind hier Friseure, diese liefern sich besonders in größeren Städte untereinander einen waren Konkurrenzkampf um jeden Kunden. Haarschnitte werden zu Preisen angeboten, die vom zeitlichen Aufwand und der geleisteten Arbeit wirtschaftlich gar nicht im Verhältnis stehen. Ein Haarschnitt für 20 Euro bei einem zeitlichen Aufwand 20 bis 30 Minuten ist nur machbar, durch eine hohen Kundenfrequenz und Stundenlöhnen zum Mindestlohn, wobei es kein großes Geheimnis sein dürfte, dass viele Friseure mitunter unbezahlt länger arbeiten. Wo liegt hierbei das Problem? Richtig. Es gibt keinerlei Spezialisierung.

Würde man sich auf eine bestimmte Zielgruppe spezialisieren, so sehe der Umsatz bereits ganz anders aus. Anstatt sich auf ein breites Publikum zu konzentrieren mit einer großen Konkurrenz, so konzentriert man sich beispielsweise nur noch auf den Premium-Haarschnitt, natürlich muss man sich dementsprechend das nötige Wissen und die Technik aneignen. So bietet man ein Paketpreis von 90 Minuten für 200 Euro an und nimmt sich wirklich Zeit für den Kunden. Bei nur 30 Kunden im Monat macht dies bereits einen Umsatz von 6000 Euro. Es kann auch eine andere Spezialisierung sein. Je mehr Qualität man liefert, desto mehr Geld sind die Kunden dafür auch bereits zu zahlen.

Einen Onlineshop eröffnen und neue Kunden erreichen

Inzwischen hat sich das Einkaufsverhalten deutlich verändert, so kaufen immer mehr Menschen im Internet ein und in Zukunft werden es immer mehr sein. Immer wieder hört man, dass besonders Einzelhändler mit dieser Situation zu kämpfen haben. Die Leute schauen und informieren sich zwar in den Geschäften, gekauft wird das Produkt dann allerdings im Internet. Was kann man dagegen tun? Man springt einfach auf den Zug auf und erstellt einen virtuellen Ableger seines Geschäftes im Internet. Heutzutage ist die Erstellung eines Onlineshops deutlich einfacher, durch diverse Baukastensystem und vorgefertigten Shops ist die Umstellung sehr einfach und schnell. Sicherlich muss man etwas Zeit und Geld investieren, der Aufwand lohnt sich. Ich kenne bereits selbst zahlreiche Einzelhändler, wo der Onlineshop einen Großteil der Einnahmen generiert.

Moderne Kassensystem erleichtern die Arbeit

Als Beispiel soll mir das Kassensystem von relotec dienen. Hier gibt es zum einen die klassischen Kassensystem mit Tastatur und zum anderen auch Kassensysteme mit Touchscreen, wobei ich persönlich der Meinung bin, dass sich die Touchscreens in naher Zukunft immer mehr durchsetzen werden, weil diese vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bieten und sehr einfach zu bedienen sind. Lohnt sich solch ein Kassensystem für mein kleines Geschäft? Diese Frage wird sich mit Sicherheit der ein oder andere stellen mögen. Sicherlich sind die elektronischen System in der Anschaffung immer erst einmal etwas teurer, über länger Zeit zahlt sich diese Investition jedoch aus. Durch die integrierte Kassensoftware wird die Abrechnung und Buchführung einfacher, so bekommt man jederzeit einen aktuellen Überblick über die Artikel, den Wareneingang sowie Ausgang und vielem mehr. Der dadurch ersparte zeitlichen Aufwand ist fast unbezahlbar. Vor der Technik braucht man heutzutage auch keinerlei Angst mehr zu haben, denn diese ist inzwischen ausgereift. So sind die Kassensystem so konzipiert, dass keinerlei Vorkenntnisse benötigt werden. Eine kurze Einarbeitungszeit genügt und schon kann das Kassensystem benutzt werden.

Eine separate Bargeldkasse einrichten

Wer eine separate Bargeldkasse seinen Kunden zur Verfügung stellt, der sammelt mit bei den Barzahlern reichlich Pluspunkte, wobei auch ich dazugehöre. Ich habe keineswegs etwas gegen Kartenzahlern, jedoch dauert der Bezahlvorgang hier immer deutlich länger. Die Ursache liegt hierbei nicht bei der Technik, denn dann würde das Bezahlen nur 5 Sekunden dauern. Gerade bei großen Geschäfte mit einer hohen Kundenfrequenz ist dies sehr offensichtlich. Aus diesem Grund habe ich schon des Öfteren Produkte wieder in das Regal gestellt und habe das Geschäft verlassen. Selbst wenn es nur 50 Euro Umsatz waren, die dem Geschäft so entgangen sind, so liegt der Verlust bei bei 100 Kunden am Tag bereits bei 5.000 Euro. Wobei diese den Einkauf nicht unbedingt abbrechen müssen, sondern das Geschäft grundsätzlich meiden, weil das Bezahlen einfach zu lange dauert. Wäre bekannt, dass immer eine schnelle Barkasse vorhanden ist, wo keine Kartenzahlung zugelassen wird, ähnlich einer Süßwaren freien Kasse, wo ist dies ein sehr großer Vorteil.

Fazit: Schon kleine Veränderungen können dazu beitragen, dass das eigene Geschäft zukünftig besser läuft und mehr Umsätze erzielt. Wichtig ist, sich die Zeit zu nehmen und in aller Ruhe zu analysieren, wo die bisherigen Schwachstellen liegen und man dementsprechend nachbessern kann. Bei der richtigen Analyse und Umsetzung sollte sich der Erfolg bereits nach kurzer Zeit einstellen.

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